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Ismailia (Bitterlake) Yacht Club Ismailia Die Marina ist nur schwach besucht, was sicher anders wäre, wenn die Yachties um die gute Lage wüssten. Ismailia liegt ziemlich genau in der Mitte des Suez Kanals und ist der ideale Ausgangspunkt um beispielsweise Kairo (ca. 1 1/2 Stunden mit dem Bus) und/oder Alexandria zu besuchen bzw. sich noch einmal mit Lebensmitteln oder Dingen für die Yachtausrüstung für die Weiterfahrt einzudecken. Man betritt die Stadt faktisch wenn man die Marina verlässt und ist in einigen Minuten in der Einkaufsstraße. Der Bahnhof ist nicht sehr weit entfernt, zum Busbahnhof empfiehlt sich die Fahrt mit einem Taxi und einem englisch sprechenden Fahrer, da dort alles fast nur in Arabisch angeschrieben ist und auch die Schalterbeamten kaum englisch sprechen. Seit meinem ersten Besuch im Mai 19199 8 hat sich in der Marina einiges getan. Nachdem einem der Liegeplatz zugewiesen worden ist, wird man sofort vom Manager Mr. Capt. Farid Roushdy oder einem der Mitarbeiter auf das herzlichste willkommen geheißen und zu einem Begrüßungstrunk eingeladen (wahlweise im noch nicht ganz fertig gestellten Café oder es werden die Getränke auf das Schiff serviert). Man wird eingeladen die neuen sanitären Anlagen zu besichtigen (Schlüssel gibt’s auf Anfrage), es gibt ausreichend heißes Wasser. Auch soll noch eine Gelegenheit zum Wäsche waschen geschaffen werden, ebenso ein Internetanschluss mit Benutzung des hauseigenen PCs oder Anschluss des eigenen Laptop. Das Restaurant ist bereits in Betrieb und die gesamte Anlage ist eigentlich in der Phase der Fertigstellung. Die Marina ist Tag und Nacht besetzt und äußerst sicher bewacht. Will man die Marina verlassen empfiehlt es sich immer den Reisepass mitzuführen, da am Ausgang ein Polizeiposten nahezu bei jedem Verlassen bzw. Eintritt die Papiere sehen will. Nebenan befindet sich das Bureau of Immigration wo man vom Leiter genötigt wird etwas zu trinken und man dann ausgiebigst aber sehr freundlich aufgeklärt wird, was man alles beizubringen hat. Hier haben wir auch einen Tipp bekommen um sehr günstig Diesel zu tanken, was mit einem Taxi - die Kosten hierfür sind sehr gering - und einigen Kanistern gut bewerkstelligt werden kann. Überhaupt kann man sich mit allen Problemen oder Fragen vertrauensvoll an die Marinaleitung wenden, es wird alles getan um die Gäste zufrieden und glücklich zu sehen. Ich habe hier sehr viel Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft erlebt und ich kann nur jedem Durchreisenden empfehlen seinen Haupt-Stop für den Suez Kanal hierhin zu verlegen. Liegt man beispielsweise in Suez, ist man auf sein Dingi angewiesen. Man hat mit Bug und Heck an großen Tonnen festgemacht und liegt teilweise sehr unruhig wegen der ein- und ausfahrenden Frachter und der immer hin- und herfahrenden Lotsenboote. Port Said ist ebenfalls ein sehr unruhiger und lauter Liegeplatz; zwar liegt man hier an der Kaimauer und direkt an der Stadt, aber es lohnt sich allemal den halben Suez Kanal bis Ismailia zu fahren. Ich danke nochmals allen Menschen die mich so freundlich empfangen und aufgenommen haben und werde sicher gerne einmal wiederkommen und wünsche der Marina und deren Mitarbeitern viel Erfolg und allzeit zufriedene Gäste!!
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