Kurzlogbuch
der YLPE inkl. Fotos auf der
Fahrt ins Rote Meer
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| Zum vorhergehenden Törnabschnitt | |||||||
Datum |
3. Törn 4.Okt bis 23.Okt 2000 |
Tages- |
Summe |
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| An Bord sind:
Skipper/Eigner Peter, Crew: Oskar Ritter, |
bisher |
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| 4.10.2000
Mittwoch 6.30 Uhr: |
Wetter stark bewölkt Temp. 19° C. Wind Vorhersage 7-8
Bft. derzeit aber noch fast windstill. Eintreffen der neuen Crew, Oskar und Skip Peter werden etwas unsanft mit großem Begrüßungshallo aus den Kojen gescheucht, freue mich aber auf das Wiedersehen und das alle gut angekommen sind. Jürg und Erica waren im Mai schon mit mir in der oberen Adria unterwegs gewesen, dies war schon ein schöner Törn, so daß jetzt mit dem neuen Zusatz Kapitän (Jürg hat sein Kapitänspatent nun endlich auch in der Tasche), alles super laufen muß. Ich als Skip darf wohl 2 Wochen Urlaub auf meinen Schiff machen? mal sehen. Nach dem die gesamten Gepäckstücke an Bord gebracht wurden, wird zuerst mal gefrühstückt. Anschließend startet der Einkauf der noch benötigten Lebensmittel in deren Verlauf es nun sehr stark zu regnen beginnt. Wir setzten uns in eine Kneipe und warten erst mal ab. Nach zwei Stunden lässt der Regen etwas nach und wir können mit unseren Vorrat an Bord, wobei die eingekauften Bier (für Oskar sehr wichtig) und Wein Reserven die meiste Last bereiten. Wir entscheiden dass wir heute noch hier bleiben und morgen Früh auf Grund der Wettervorhersage mit Wind aus S - SW 7-8 Bft und späterem Regen und Gewitter, statt rund Pelepones durch den Kanal von Korinth gehen, so haben wir den Wind nicht von vorne sondern eventuell querab od. achtern. |
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| 5.10.2000
Donnerstag 10.30 Uhr: |
Wetter wolkenlos bei
fast Windstille im Hafen nur 6-9 Kn aus SE, Temp. 19° C . Sobald wir aus dem Hafen kommen frischt der Wind auf ca. 15KN aus SE auf, wir können die Segel setzen (Groß, Besan und Fock) und mit 5-6KN Fahrt geht`s die erste Eingewöhnungsstrecke (18sm) bis zum Hafen Killinis am Pelepones. |
748 sm | |||||
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| 14:30 Uhr | Einfahrt in den Fähr-Hafen Killini und machen dort vor Buganker auf 5m Tiefe zum Übernachten fest. | 18 sm | 766 sm | ||||
| 6.10.2000
Freitag 10.30 Uhr: |
Ablegen von Port
Killini Richtung Patras. Wetter:Regen, Wind aus SE 10-15 KN Seegang 1-2 Temp. 21° Erste Teilstrecke unter Segel, Wind schwächt ab und den Rest müssen wir unter Motor fahren. Zwischendurch klart es immer wieder auf, die Sonne kommt aber die Regenschauer begleiten uns immer wieder. |
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| 18:10 Uhr | Ankunft in Patras
wir legen uns längsseits im Fischerhafen nach vorheriger Nachfrage bei den Fischern
an die dortige Mole. Nach den obligatorischen Anlegerschluck wird ein kleiner Rundgang gemacht, um ein Restaurant zu finden. Hier merkt man, dass wir in einem Fährhafen sind, ein dauerndes Kommen und Gehen der LKW zu den Fähren. Ganz in der Nähe finden wir ein Restaurant und machen uns über ein Fischmenü her, das sehr gut ist zu fairem Preis. |
38 sm | 804 sm | ||||
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Datum |
3. Törn 4.Okt bis 23.Okt 2000 |
Tages- |
Summe |
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| 7.10.2000
Samstag 9:30 Uhr: |
Wetter: Bewölkt windstill, Temp. 20 ° C Start Richtung Korinthh und da kein Wind herrscht muß diese Streck wieder einmal unter Motor weitergehen. Mannschaft genießt das ruhige Wetter zum Teil auf der Lustwiese auf dem Deckshaus. Gegen den Abend werden die Vorbereitungen für das Abendessen 2 Hühner im Backofen mit Tomaten und Zwiebeln vom Skipper zubereitet. |
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| ca.20:00 | Vor dem Einlaufen in den Hafen von Korinth wird noch unser Abendessen treibend 5 sm vor Korinth in den Hähnchenfriedhof überstellt, und anschließend machen wir uns auf bei herrlichen Wetterleuchten über Land, die Hafeneinfahrt anzusteuern. | ||||||
| ca.22:20 | Anlegen an Mole
längsseits im Hafen von Korinth, außer ein Motorkreuzfahrtschiff und einem Frachter sind
wir dort allein. In der kleinen Marina neben an Sind noch weitere 3 Segler die am nächsten Morgen weiter wollen. Auch dort währe noch Platz für uns gewesen. |
67 sm | 871 sm | ||||
| 8.10.2000
Sonntag 8:30 Uhr: |
Wetter: Wolkenlos,
Windstill, Temp. 19° C Wir legen ab und legen die letzte SM zur Kanaleinfahrt zurück, bei phantastischem Wetter. Wir fragen über Tel. wann mit einem Passieren des Kanal zu rechnen währe und erhalten die Auskunft jederzeit. Bei der einfahrt in den Vorhafen sind wir nicht die einzigen es warten schon 3 weitere Segler die auch durch wollen. Da nicht mit einem längeren warten zu rechnen ist warten wir treibend auf das Signal zur Durchfahrt. Keine 15 min. später sehen wir ein größeres Kreuzfahrtschiff aus den Kanal kommen und wir werden nun eiligst aufgefordert in den Kanal einzufahren. Da wir keinen Anker unten hatten, sind wir die ersten von 4 weiteren Segler die die Durchfahrt Starten. Länge des Kanals 3,2 sm, Erbaut 1885. |
1 sm | 872 sm | ||||
| 10:10 Uhr | Das Ende der Kanaldurchfahrt ist erreicht. Dauer der gesamten Durchfahrt ca. 50 min. Wir legen Längsseits an der Pier an, die ausgezeichnet auch für kleinere Yachten geeignet ist, um die Transitgebühr zu bezahlen. Sie beträgt für eine 13m Segelyacht DR 45.000 (ca. DM 260,--) Die Kanalbehörde ist sehr freundlich und die Abwicklung ist sehr zügig. | 4 sm | 876 sm | ||||
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| 10:30 | Ablegen und Weiterfahrt
nach der Insel Ägina wo wir übernachten wollen. Das Wetter lässt uns bezüglich Wind (max. 6 KN aus SE) etwas in Stich, aber dafür scheint die Sonne auf unseren Pelz um so sicherer. Bevor wir in Ägina einlaufen, machen wir vor der Küste bei einer Wassertemperatur von 22° C noch unseren ersten Badestop in der Ägäis. |
876 sm | |||||
| 17:00 | Wir haben im Hafen noch einen Liegeplatz für uns gefunden und machen dort mit Buganker (45 m Kette auf 5m Tiefe) und Heckleine zwischen zwei Schiffen fest. Der Hafen ist extrem voll, als ob noch Hochsaison ist. | 23 sm | 899 sm | ||||
| 9.10.2000
Montag 11:30 Uhr: |
Wetter: stark
bewölkt, Wind im Hafen ca. 15 KN, Temp. 19°C Nach Auffüllen unserer Lebensmittel und Biervorräten legen wir ab und gehen unter Motor nach Hydra. Wind kommt aus SW mit bis zu 25 KN, also müssen wir gegenan. Zwischendurch regnet es wolkenbruchartig, doch am Ende der Fahrt haben wir zwei Thunfische von je 1.7kg gefangen und einen schönen Regenbogen bei der Ansteuerung auf die Insel Hydra erlebt. |
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| 18:00 | Wir machen bei Sonnenschein im übervollen Hafen von Hydra in 3. Reihe zwischen 2 Segelschiffen an ihren Vorschiffbeschlägen fest. Einen Vorteil hat die Enge, kein Hafenmeister ist in der Lage für den Liegeplatz zu kassieren er müsste über zu viele Boote steigen. Zum Abendessen gibt es den Fisch von Ägina mit rohem in Zitronensaft eingelegtem Thunfisch. | 27 sm | 926 sm | ||||
| 10.10.2000 Dienstag 08:20 Uhr: |
Wetter: bewölkt, im
Hafen windstill, Temp. 19°C In aller frühe legen wir von dem schönen Hafen Hydra ab und gehen vorerst unter Motor weiter Richtung Kithnos. |
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| 14:10 Uhr | Hurra wir haben den nächsten Thunfisch am Hacken auf N37°24` E24°05` und diesmal einen prächtigen von ca. 10 kg und 85 cm Länge. Er wird gleich verarbeitet und ein Teil geht gleich mit Champagner roh als Shushi in unsere hungrigen Mäuler. der Rest wird heute Abend gegessen. | ||||||
| 16:00 | Einlaufen in den
Hafen Kithnos, bevor wir aber anlegen wird noch gebadet im noch immer sehr warmen Wasser
(22°C). Für das Abendessen steht Thunfisch mit Salzkartoffel auf den Speisezettel. Der Abendtrunk wird im Dorf eingenommen. |
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| 46 sm | 972 sm | ||||||
| 11.10.2000
Mittwoch 08:30 Uhr: |
Wetter: leicht
bewölkt, Wind 0, Temp 19°C Buganker hoch und weiter nach Siros. Wir gehen um die Nordspitze von Kithnos und legen Kurs auf Port Finikas der Insel Siros an. Nach Umrundung der Nordspitze kommt nun auch Wind aus SW mit ca. 20 KN auf und es wird ein herrlicher Segeltag. Als Segel haben wir Besan, Groß und Genua gesetzt. |
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| 15:30 Uhr | Anlegen im Hafen
Finikas der inzwischen ausgebaut wurde, so dass er nun einen Innenhafen hat, in dem wir
mit Buganker und Heckleinen festmachen. Stromanschlüsse sind noch alte vorhanden die aber
derzeit nicht verwendet werden können. Wasser kann man aber jederzeit erhalten. Für
Liegegebühr müssen ca. 15,-- DM entrichtet werden. Wie uns Einheimische berichten soll im nächsten Jahr auch ein offizielles Hafenmeister Büro hier seinen Sitz erhalten. Gegen spät Nachmittag fahren wir mit dem Bus nach Ernopolis Hauptort von Siros (380 DR pro Person) und machen dort einen Rundgang mit Kneipenbesuch. Gegen 20:30 fahren wir mit dem Taxi zu unserer Ortschaft zurück (Bus fahrt um diese Zeit keiner mehr). Dort gehen wir in einem netten Restaurant gegenüber der Bushaltestelle Abendessen. Es schmeckte ausgezeichnet und der Preis der kann sich auch sehen lassen. An Bord zurück stellen wir fest, dass die hintere Bordtoilette defekt ist und es wird bis zum Morgen Toilettenverbot erteilt. |
31 sm |
1003 sm | ||||
| 12.10.2000
Donnerstag |
Wetter: wolkenlos,
Wind 2-6 Kn, Temp. 23°C Nach dem Frühstück mit frischen Brötchen, Oskar legt darauf großen Wert wenn die Möglichkeit dazu besteht. Anschließend stürzt sich Skipper Peter mit Crew Oskar und Reto auf die Toilette um Sie in Augenschein zu nehmen. Wir stellen fest, dass die O-Ringe am Pumpzylinder defekt sind. Die Reparatur wird abgekürzt in dem der Ersatzunterteil der Toilette nun eingebaut wird. Die O-Ring Erneuerung wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. |
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| 11:45 Uhr: | Auslaufen in
Richtung Mykonos wo wir in einer Bucht bei Renia nahe Delos, Grillen und Übernachten
möchten. Die Überfahrt verläuft sehr ruhig, wir müssen den größten Teil der Strecke wieder unter Motor zurücklegen, zwischendurch für zwei Stunden Segeln bei sehr leichten Winden, Fahrt ca. 2-3 KN, der Rest ist ohne Wind. |
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| 15:35 Uhr | Anker fällt in der Bucht auf 2m Tiefe mit 10m Kette auf sandigem Grund. Es ist noch eine zweite Yacht in der Nähe, die aber eine Stunde später den Ankerplatz verläßt, so daß wir diese schöne und ideale Grillbucht ganz alleine für uns haben. Nach einem Bad machen wir das Dingi startklar und es geht an Land um das Grillfeuer vorzubereiten. Dazu gehen wir, das sind Erica, Jürg, Reto und Skip zuerst Holz sammeln, dies ist gar nicht so einfach, Schwemmholz ist in der Nähe nicht viel zu finden und so muss über die Insel zur Nordbucht gegangen werden. Schwerbeladen kommen wir zurück. Oskar hat in der Zwischenzeit das Lagerfeuer betreut und so können wir sofort mit dem Grillen beginnen. Es wird ein schöner gelungener Abend und wir können zu fortgeschrittener Stunde, auch den wunderschönen Sternenhimmel bewundern. | 21 sm | 1024 sm | ||||
| 13.10.2000
Freitag |
Wetter: wolkenlos,
Wind 12-15 Kn in der Bucht aus N, Temp. 20°C Nach dem Frühstück Abwasch des Grillgeschirrs und nochmaliger Kotrolle am Grillplatz, ob alles sauber aufgeräumt wurde und wirklich keine Glut mehr ist. Zum Abschluss vor dem Start noch schnell ins Wasser und auf geht`s nach Mykonos. |
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| 11:00 | Anker hoch, leider müssen wir die Strecke zwischen den Inseln Delos und Renia, sowie anschließend von dort weiter zum Hafen Mykonos in die neue Marina unter Motor gegen an laufen. Wind aus N mit teilweise bis zu 35 KN. Seegang 2-3 | ||||||
| 13:35 | Wir machen längsseits an der Einfahrtsmole im neuen Hafen fest. Der alte Hafen ist in der Zwischenzeit für Yachten gesperrt. Wenn man aber die alten Verhältnisse hier kennt so ist das jetzt ein richtiges Vergnügen hier fest zu machen. Zwar fehlt es noch an allem (kein Strom, Wasser und Aufsicht - es wird nach Informationen von anderen Yachties Nachts gerne gestohlen), aber dafür liegt man bei allen Winden jetzt sehr sicher. Auch alle großen Kreuzfahrtschiffe legen hier jetzt an der Außenmole an. Zum Ort muss man allerdings etwa eine halbe Stunde gehen, man kann aber stündlich mit dem Bus in die Ortschaft fahren, Preis DR 250,--. | 9 sm | 1033 sm | ||||
Datum |
3. Törn 4.Okt bis 23.Okt 2000 |
Tages- |
Summe |
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| 14.10.2000 Samstag | Wetter: Heiter ,
Starker Wind bis zu 36 KN im Hafen aus N Temp. 19°C. Auf Grund der momentanen Wetterlage ist Sturm angesagt, mit Windstärke 8-9 Bft. Ein kräftiges Hoch liegt über uns mit tief über dem östlichen Teil des Mittelmeer (Zypern). Crew entscheidet trotz sehr starken Wind auszulaufen nach Naxos. Es wird das dritte Reff im Besan gesetzt und alles festgezurrt an Bord. Die Rettungswesten werden angezogen und nach Nachfrage von Jürg ob wir das Dingi auch an Bord nehmen sollen, meinte Skip " ach lass mal, wir sind ja vor dem Wind die meiste Strecke und das wird es schon aushalten", denkste!! |
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| 11:00 Uhr | Ablegen, kaum sind
wir aus dem schützenden Hafen, stürzt sich Wind und Welle auf uns und es dauert wirklich
nicht lange und wir haben alle Hände voll zu tun, bei diesen Seegang, unser Dingi zu zu
sichern. Es wir eine echte Übung Boje (Dingi) über Bord. Zuerst wird es auf den Kopf
gestellt, dann dauert es nicht lange und die Verbindungsleine reißt. Nach wiederholtem
Anlauf unter widrigsten Umständen und großem Einsatz von allen, können wir es bergen
und dann auf der Südseite von der Mykonos Insel im Windschatten an Bord holen und verstauen. Der Lern Effekt ist groß bei allen. Ich weiß nun endgültig: ein Dingi schleppt man am besten beim Segeln nie hinterher, sondern macht sich die Arbeit und verstaut es immer sicher. Und für die restliche Crew wird klar, wie schnell man etwas aus dem Auge verliert bei hoher See und welche Anstrengung es ist dann das aus dem Wasser zu bergen. Weiters, wie wichtig es ist, beim Segeln, immer die Rettungswesten, zur eigenen Sicherheit, anzuhaben. Die Überfahrt nach Naxos wird dann vor dem Wind unter Besan drittes Reff, sowie Fock stark gerefft fortgesetzt. Der Wind nimmt während der Fahrt weiter zu mit Spitzen in den Böen bis zu 56 KN. Seegang enorm bis zu schätzungsweise 4m hohe Wellen. Wir alle sind fasziniert wie schnell (bis zu 9KN Fahrt durchs Wasser) wir Naxos entgegen fahren und das bei strahlendem Sonnenschein. Trotzt dieser Schaukelei vor dem Wind, Steuern ist da nicht mehr ganz einfach, wird kein einziges Crewmitglied seekrank. Ich muss sagen, die gesamte Crew ist Spitze. |
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| 17:00 Uhr | Ankunft in Naxos. Machen vor Buganker im inzwischen verbesserten Hafen fest. Die Hafeneinfahrt wurde nach Süden verlängert, so dass der Schwell von den Fährschiffen oder starkem Wind nicht mehr ins Hafenbecken kommt. Abends gehen wir nach so einem schönen und anstrengenden Segeltag in ein Restaurant zum Essen und es schmeckt uns ???? Besser auf der Ylpe essen! | 25 sm | 1058 sm | ||||
| 15.10.2000 Sonntag | Wetter: Wolkenlos, Wind 25-30 KN aus N, Temp.
19°C Trotzt starkem Wind wünscht die Crew weiter zugehen Richtung IOS. |
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| 10:30 Uhr | Wir legen ab, draußen bläßt es wieder ganz
ordentlich bis zu 30 Kn aus N, wir sind froh dass wir wieder vor dem Wind
segeln können. Durch die Abdeckung der Insel Naxos sind auch die Wellen
nicht so hoch und es geht gut voran. Gegen Ende der Fahrt in der Nähe von Ios legt sich der Wind etwas. |
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| 17:10 Uhr | Wir legen wieder vor Buganker bei
Windstille im Hafen von Ios an. Mit uns sind etwa 6 weitere Schiffe
hier. Wir genießen die Abendsonne genehmigen uns einen Drink und sind über die schöne Fahrt hierher zufrieden. Etwas später sehen wir uns die etwas höher gelegene Ortschaft an, die um diese Zeit, etwas ruhig vor sich hin döst ohne durstige Urlauber, die hier sonst verzweifelt versuchen diese Insel vom Alkohol zu befreien, was nicht möglich ist. Auch wir probieren das Bier aus und gehen dann zu Fuß ohne allzu großen Wackelgang zum Hafen zurück. Hier besuchen wir ein Restaurant das heute zum letzten (Saison Schluss) mal geöffnet hat. Es ist ein sehr gelungener Abend mit anderen Seglern zusammen und zum Abschluss versammelt sich zu einem kleinen Umtrunk alles auf der YLPE bei Bier und Wein, sowie dem eingelegten rohen Thunfisch, den wir heute wieder am Haken hatten. |
28 sm |
1086 sm |
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| 16.10.2000 Montag 10:00 Uhr |
Wetter: Wolkenlos, Windstill, Temp. 21°C Nachdem wir unseren Wassertank gefüllt haben, starten wir zur Überfahrt nach San Torin. Die Fahrt verläuft ruhig es ist nur schwach windig und so muss die Maschine ihren Dienst tun. Wir fahren durch den Innenteil der Insel und bleiben vor der Anlegestelle treibend liegen um die auf allgemeinen Wunsch gekochten Tiroler Speckknödel zu genießen. Im Anschluß geht es bei der Südausfahrt wieder hinaus und entlang der Südküste. |
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| 17:00 Uhr | Wir lassen in einer Südbucht nahe bei einer Taverne, bei 3m tiefe, den Anker fallen zum Übernachten. Zu einem kleinen Spaziergang mit Aussicht auf Bier findet sich Erica, Jürg, Reto und Skip bereit. Oskar will die Ylpe bewachen. Erika, Jürg und Reto gehen anschließend noch Essen. Oskar bleibt mit dem Skipper an Bord, wobei der Skipper bald in der Koje zu finden ist und nichts mehr mitbekommt als der Rest der Crew an Bord kommt. | 31 sm | 1117 sm | ||||
| 17.10.2000 Dienstag 8:00 Uhr |
Wetter: Wolkenlos, Wind aus N 10-13 KN, Temp.
22°C Anker hoch, unser nächstes Ziel ist Astiphalea. Zuerst kommen wir noch unter Segel voran, doch dann läßt der Wind nach und so gehen wir mit Motor weiter. Fast am Ziel, frischt der Wind am Abend wieder auf, doch jetzt nutzt er uns nicht mehr, die letzten 2 Seemeilen müssen wir gegenan in den Hafen fahren. |
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| 20:00 Uhr | In der Zwischenzeit ist es dunkel und so fahren wir langsam in den Hafen Analipsis Pos. N36°34` E26°23,2`ein. Außer dem Molen-Ansteuerungseuer ist kein Licht und so macht es uns das Anlegemanöver auch nicht leichter. Wir können uns längsseits im hinteren Teil der kleinen Mole festmachen und nach einem kurzen Anleger Drink machen wir uns zum einzigen noch offenem Restaurant auf. Dort können wir bei ausgezeichneten Fisch, Bier und Wein nach dem langen Tag wieder zu Kräften kommen. | 83 sm | 1170 sm | ||||
| 18.10.2000 Mittwoch 7:00 Uhr |
Wetter: Wolkenlos, Wind aus N 16-18 KN, Temp
19°C Ablegen und weiter nach Nisyros. Wir können von Anfang an unsere Segel setzten Besan, Groß und Fock. Bis wir unser Ziel erreichen können wir raumschots segeln. Teilweise frischt der Wind bis zu 28 KN auf. |
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| 15:30 Uhr | Festmachen mit Buganker im Hafen Mantraki,
auf 3m Tiefe mit 50m Kette fällt der Anker. Wir haben einen der
letzten Plätze im Hafen ergattert. Immer wieder kommen kräftige Böen
und wir sind froh hier noch ein freies Plätzchen gefunden zu haben. Bis
es dunkel wird versuchen noch ein paar Yachten festzumachen und so ist der
Hafen zum Schluss übervoll. Zum Abendessen gibt es auf der YLPE Thunfisch mit Bandnudeln in Rahmsoße, den wir wiedereinmal bei der Überfahrt hierher gefangen haben. Gewicht ca. 11kg, Länge 88cm. Das Anglerglück bleibt uns hold. Nur langsam macht sich bei meinen Crewmitglieder ein Müdigkeit beim Thunfisch essen bemerkbar, Verstehe ich nicht! Den Schlaftrunk nehmen wir in der Dorfschenke zu uns. |
38 sm | 1208 sm | ||||
| 19.10.2000 Donnerstg 9:30 Uhr |
Wetter: Heiter , Wind ca. 12-18 KN aus N, Temp.
21°C Der Wind bleibt über Nacht bei 20 bis 25 KN und erst in der Früh beruhigt er sich ein wenig. Wettervorhersage gibt durch, dass es weiter so bleibt mit Windstärke 7-8 Bft aus N. Wir legen ab und setzen mit Raumschot nach Symi in die Bucht Panormiti über. Die Wellen sind nicht allzu groß, da die einzelnen Inseln und die türkische Küste etwas Schutz bieten. |
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| 16:10 Uhr | Anlegen mit Buganker am Anlegekai der
Fähren. Die nächsten Fähren kommen erst am nächsten Morgen gegen 9:00
Uhr. Wir Baden hier noch bei Wassertemperaturen von 23°C. |
36 sm | 1235 sm | ||||
| 20.10.2000 Freitag 9:00 Uhr |
Wetter: Heiter Wind im Hafen 15-20 KN, Temp.
19°C Nach dem Frühstück geht es Anker auf und die letzten Seemeilen nach Rhodos werden in Angriff genommen. Wir können die gesamte Strecke unter Segel Besan, Groß und Fock zurücklegen. Wind kommt aus NW mit bis zu 28 KN. Auch auf dieser Fahrt können wir wiederum einen Thunfisch ca. 1,8 kg einsacken. |
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| 15:00 Uhr | Nach mehreren Hafenrunden, es ist selbst zu dieser Jahreszeit immer noch schwierig hier einen Liegeplatz zu finden, machen wir notgedrungen in zweiter Reihe zwischen zwei Yachten fest. Es ist dort sehr unruhig. | 26 sm | 1265 sm | ||||
| 21.10.2000 Samstag |
Anmeldung beim Hafenkapitän und Abgabe der Crewliste, gleichzeitig Umschau nach einem besseren Liegeplatz. | ||||||
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Datum |
4. Törn von 11.Nov. bis 25.November
2000 |
Tages- |
Summe |
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| Zurückgelegte Strecke Zakynthos - Rhodos | 522 sm | ||||||
| Gesamte zurückgelegte Strecke bisher - Grado - Rhodos | 1265 sm | ||||||
| Anzahl der Segeltage | 16 Tg. | ||||||
| Zum nächsten Törnabschnitt | |||||||
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Letzte Aktualisierung der Seite:12.12.01
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