Kurzlogbuch
der YLPE inkl. Fotos
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| Zum vorhergehenden Törnabschnitt | ||||||||||||||||||
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Datum |
Törn von 15.März. bis 29.März 2001 |
Tages- |
Summe |
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| 15.3.2001 Donnerstag |
Wetter: Wolkenlos Frühtemp. 22° C. am Morgen ca. 10KN, untertags dann leichter Wind ca. 8-10Kn, Lufttemp max. ca. 26°C. | 3330 sm | ||||||||||||||||
| 13:00 Uhr | Die ersten drei neuen Crewmitglieder Ueli, Christian und Luciano kommen an. Einchecken in Marina Sport Club mit dem Dingi zur Ylpe | |||||||||||||||||
| Wir erledigen unseren restlichen Einkauf inkl. der benötigten Getränke, dabei kommt auch das Dingi nicht zu kurz. Abends gehen wir zusammen mit Achmet der die Crew vom Flughafen abholte zum Fischessen nahe des Haupthafens, dort hatten wir dann ein super Fischessen, bei dem leider Christian sehr schnell aufgab, scheinbar verträgt er Fisch nicht sonderlich. Man sollte dazu sagen selten kann man so gut Fischessen, zu einen so billigen Preis, inkl. aller Zusatzgericht und Getränke hatten wir dafür 105 LE (ca. 70,00 DM) für 5 Personen bezahlt und konnten dabei nicht alles vertilgen. (Fisch 1,5kg, Skampi, Tintenfisch, Salat, div. Soßen und Reis sowie gekochtes Gemüse) | ||||||||||||||||||
| 16.3.2001 Freitag |
Wetter: Wolkenlos Frühtemp. 24° C. am Morgen ca. 16KN, untertags dann Wind ca. 25-38 Kn aus NW, Lufttemp max. ca. 25°C. Barometer 1007 mbar | |||||||||||||||||
| 16:30 Uhr | Ankunft von Margit Taxer die von Ihren Mitseglern am Flughafen Hurghada abgeholt wurde. Nach einen kurzen Willkommenstrunk beschließen wir uns nahe Hurghada nach Abu Mingar hinter einem Riff mit anschließender Insel, zu verlegen. Wir wollen Anker auf gehen schon will uns wiedereinmal einer von der Costguard auf Papiere kontrollieren. Ich mache aber kurzen Prozess mit ihm und erkläre dass wir jetzt Anker auf gehen und wenn er noch etwas besonders benötige solle er sich Morgen beim Hafenmeister dies besorgen da ich dort sowieso sei. | |||||||||||||||||
| 17:30 Uhr | Anker fällt bei 3m tiefe auf Pos. Pos. N27°12,8` E33°52` vor der Insel Abu Mingar. |
4 sm |
3334 sm |
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| Zum Abendessen gibt`s Hühnchenkeulen mit Reis und Gemüse. Vorher gab es aber noch eine Rettungsaktion bei der uns ein Einheimisches Ausflugsboot das Dingi mit Ueli, Christian und Skip zur Ylpe zurückgeschleppt hat nachdem der vorgehabte Landausflug auf grund Startprobleme nicht zustande kam. (Motor startete nicht, Leinen wahren aber schon von der Ylpe gelöst und Ruder waren nicht im Dingi, was bei dem Wind auch nicht viel geholfen hätte.) | ||||||||||||||||||
| 17.3.2001 Samstag |
Wetter: Wolkenlos Frühtemp. 21° C. Wind ca. 25-30Kn aus NW, Lufttemp max. ca. 25°C. Barometer 1008 mbar | |||||||||||||||||
| 09:45 Uhr | Nach dem Frühstück Anker hoch, wir verlegen uns vor Hurghada Stadt um dort die Papier für die Überfahrt nach Sharm el Sheik zu bekommen. | |||||||||||||||||
| 11:00 Uhr | Anker fällt vor der Hotelbeach La Pacha auf
26m Wassertiefe. Ich(Skip) mache mich sogleich auf, um unsere Genehmigung
für die Überfahrt nach Sharm el Sheikh bei unseren Agenten zu bekommen,
dem hatte ich telef. vorab bescheid gegeben. Sobald man nämlich aus einem Hafenbereich hinaus geht um den nächsten Hafen anzulaufen heißt es eine Segelgenehmigung beantragen und die in der Zwischenzeit angefallenen Hafengebühren zu bezahlen, da sonst keine Freigabe der Hafenbehörde für die Überfahrt zu bekommen ist. |
3 sm |
3337 sm |
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| 18.3.2001 Sonntag |
Wetter: Wolkenlos Frühtemp. 21° C später bis 26°C. Wind ca. 12-15 Kn aus NW, Seegang 1-2, Barometer 1005 mbar | |||||||||||||||||
| 13:00 Uhr | Anker auf, wir haben alle unsere Genehmigungen wir dürfen nach Sharm el Sheik Segeln. | |||||||||||||||||
| Erste Station ist Endeavoure Hb. ca. 22 sm nördlich von Hurghada | ||||||||||||||||||
| 18:30 Uhr | Die Einfahrt müssen wir im Dunkeln vornehmen, was mit dem Radar, GPS und den Ortskenntnissen von kein Problem ist. Bei 4m Wassertiefe fällt der Anker. |
24 sm |
3361 sm |
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| 19.3.2001 Montag |
Wetter: Heiter, Frühtemp. 21° C später bis 25°C. Wind ca. 12-20 Kn aus NW, Seegang 2, Barometer 1008 mbar | |||||||||||||||||
| 12:30 Uhr | Wir verlegen uns nach Bluff Point 2 sm weiter Nördlich. | |||||||||||||||||
| Dort ist Schnorcheln und Baden angesagt. | 2 sm | 3363 sm | ||||||||||||||||
| 20.3.2001 Dienstag |
Wetter: Heiter, Frühtemp. 21° C, Nachmittags bis 28°C. Windstill, Barometer 1007 mbar | |||||||||||||||||
| Faullenzen, Schnorcheln und Baden angesagt. | ||||||||||||||||||
| 21.3.2001 Mittwoch |
Wetter: Heiter, Frühtemp. 21° C später bis 27°C. Wind ca. 15-20 Kn aus NW, Seegang 2, Barometer 1005 mbar. | |||||||||||||||||
| 08:20 Uhr | Anker auf Richtung Sharm El Sheikh. | |||||||||||||||||
| 09:06 Uhr | Wir setzten die Segel Gros, Besan 2/3 und
Genua. Kurs 80°, Fahrt 5 Kn. |
3368 sm | ||||||||||||||||
| 15:00 Uhr | Wind hat nachgelassen, wir bergen die Segel
und gehen unter Motor weiter. Beim umrunden des Riffs Ras Mohammed sehen wir eine Schweizer Segelyacht die vor ein paar Tagen hier auf das Riff auflief und scheinbar nicht mehr rechtzeitig vom Riff geborgen werden konnte. Ursache nach Auskunft des Hafenmeisters sollte ein Navigationsfehler gewesen sein. Der Kapitän musste in einem Hotel abwarten bis die Ursache und der Schaden am Riff festgestellt wurden. Bei unserer Rückfahrt, sah man dann schon sehr deutlich den schnellen Verfall des Schiffes durch die Wellen, trotzdem die Yacht auf dem Riff saß. |
28 sm |
3395 sm |
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Skipper fuhr auf Korallenriff: Haft!
Sharm el sheikh
horror für acht Boots-ausflügler:
Seit elf Tagen werden sie von den Behörden
im Badeort Sharm el Sheikh festgehalten, weil das Boot des Schweizer
Skippers Stephane Harder in einer Notsituation auf ein geschütztes Riff
auflief.
Wir werden als Geiseln gehalten sagt harder
der die Motoryacht MS Ruzgar erst vor einem Monat gekauft hatte. Seit
elf Tagen befindet er sich ohne Pass in Polizeigewahrsam, vier Tage war
er im Knast. der Grund die Ruzgar hatte Hitzeprobleme mit dem Motor und
als Harder aus Sicherheitsgründen in die Nähe des Ufers fuhr lief das
Schiff auf ein Riff auf.
Der Schaden am 200 000.-Dollar Boot
war gering - nur ein paar Kratzer - sagt Harder .Doch nun ist das Boot
von der Brandung total zerstört worden. Bevor wir es freischleppen
konnten, wurden wir verhaftet. der Vorwurf: Das Boot habe das
Korallenriff beschädigt. Allerdings dürfte der Schaden am Riff jetzt
betrachtlich höher sein. Gegen eine Gebühr von 75'000.-Dollar wären
Harder und seine Passagiere freigekommen. Doch so viel konnte und wollte
er nicht bezahlen. Nun sitzt er ohne Pass im Hotel - und hofft auf
Gerechtigkeit.
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| 15:50 Uhr | Machen Badestop auf Pos. N27°46,2` E34°15,75 vor Sharm el Sheikh. | 2 sm | 3397 sm | |||||||||||||||
| 17:30 Uhr |
Haben an Hafenmole von Sharm El Sheikh mit Buganker festgemacht. Mein Agent hier von Yacht Service Capt. Abdel Wahab, der die Genehmigungs-Papiere für uns beantragt, damit wir Sharm EL Sheikh an Land gehen können, sowie in der Gegend Segeln und Ankern dürfen, erwartet uns schon. |
6 sm | 3403 sm | |||||||||||||||
| Es dauert eine Weile doch letztendlich erhalten wir nach Gründlicher Überprüfung unserer Pässe durch die Emigrationspolizei dieselbigen wider zurück und so können wir, zwar etwas spät aber doch, in die Stadt um dort unseren Hunger und Neugier etwas zu stillen. Essen ist ein kleiner Reinfall gewesen bezüglich Preis und Essen ca. 200 LE nach intensiver Diskussion, der Hunger ist ein schlechter Ratgeber. | ||||||||||||||||||
| 22.3.2001 Donnerstag |
Wetter: Wolkenlos, Frühtemp. 24° C später bis 28°C. Wind kurzzeitig bis zu 31 Kn aus NW anschließend wieder Windstill, Barometer 1001 mbar. Es ist den ganzen Tag sehr warm und schwül. | |||||||||||||||||
| Nach dem Frühstück heißt es für mich als Skip, hinter den noch zu bekommenden Papier nachzuforschen. Ein Teil der Crew macht sich nochmals auf in die Stadt. Aber alles warten geht auch einmal zu ende und so können wir gegen | ||||||||||||||||||
| 15:20 Uhr | Kurzes Winken noch zur italienischen Navy die neben uns Ihren Sinai Stützpunkt haben und Leinen los. Beim Anker hochhohlen frischt der Wind auf bis zu 30 Kn auf und da sich der Anker unter einer Murringkette verklemmt hat, muss ich als Skip meine Tauchfähigkeit noch unter beweis stellen. Schnauf 10m tiefe ist gerade noch für mich zu schaffen und so können wir alsbald, aus diesen etwas unsichern Hafen, wenn es aus Süd bläst davon machen. Ansteuerung des neuen Ankerplatzes nach Sicht entlang der Küste immer Aufgepasst keine Riffs zu erwischen. | |||||||||||||||||
| 16:40 Uhr | Machen an einer Boje Pos N27°50,8` E 34°18,5` gegenüber der Sharm El Sheikh Skyline vor einen Badestrand mit Hotelanlage mit schönen Riffs fest. Ankern ist auch dort meist Verboten, besonders wenn die Örtlichen Gemeinden Bojen zum festmachen bereit stellen. Ein Ankern dort kostet meist jede Menge Strafgebühr inkl. langwieriger Verhandlungen. | 1 sm | 3404 sm | |||||||||||||||
| Wir Schnorcheln und Baden hier bei dem sehr nahen Riff dass auch ausgiebig von den örtlichen Tauchboten für Tages und Nachttauchgänge frequentiert wird. | ||||||||||||||||||
| Etwas später nach Einbruch der Dunkelheit wird unser Dingi flott gemacht und die Crew setzt zu einem Nacht-Landgang über. Leider werden Sie nicht überall von der Hotelsecurity willkommen geheißen, doch letztendlich nach mehreren versuchen an anderen Stränden und mittels Bakschisch und zureden, schaffen sie es doch, an einer Stelle an Land zu kommen. | ||||||||||||||||||
| 23.3.2001 Freitag |
Wetter: Wolkenlos, Frühtemp. 24° C später bis 28°C. Windstill, Barometer 1005 mbar. Es ist den ganzen Tag sehr warm und schwül. Gegen abends kommt dann Wind auf aus unterschiedlichen Richtungen mit bis zu 30 Kn. | |||||||||||||||||
| 10:00 Uhr | Wir lösen uns von der Boje und Motoren da kein Wind ist Richtung Tiran Insel gegenüber von Saudi Arabien. Wir machen einen kurzen Badestop in der Streat of Tiran nahe eines Riffs bei dem 3 Crewmitglieder mittels Dingi von Ihren Schnorchelausflug auf grund der starken Wasserströmung von | |||||||||||||||||
| 14:30 Uhr | Festgemacht wird wieder an einer Boje in Johnson Bay / Tiran, die dort für die Tauchschiffe angebracht wurden. Mit uns liegt noch eine weitere Yacht an der Boje die hier auch übernachtet. | 17 sm | 3421 sm | |||||||||||||||
| Crew macht hier einen Wüstenbesichtigung. Als Abendessen gibt es heute Huhn auf Indisch. Vorher wurde noch frisches Brot für die nächsten Tage gebacken. Wind bläst in der Zwischenzeit wieder in der hier für mich schon üblichen Stärke bis 31 Kn. Der Platz ist aber ausgezeichnet und so wird es auch hier wieder eine ruhige Nacht zum Schlafen. | ||||||||||||||||||
Datum |
Sharm EL Sheikh |
Tages- |
Summe |
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| 24.3.2001 Samstag |
Wetter: Wolkenlos, Frühtemp. 22° C später bis 25°C. Wind über Nacht bis zu 35 Kn aus NW, Barometer 1001 mbar. | |||||||||||||||||
| Gegen früh flaut der Wind ab, es kommt Dünnung auf und dreht auf Süden. Kurze Zeit später dreht er wieder auf NW und bläst mit gewohnter stärke bis zu 35 Kn. Wir bleiben hier liegen und machen uns einen angenehmen Tag mit Schnorcheln, Baden. Der Ausflug ins Außenriff mit dem Dingi zum Schnorcheln fällt auf Grund des Seegang aus, dafür ist die Besichtigung der Sand-Insel angesagt mit Ueli als unserem fleißigen Kameramann, um die Inseleindrücke darauf zu sichern. | ||||||||||||||||||
| 25.3.2001 Sonntag |
Wetter: Wolkenlos, Frühtemp. 22° C später bis 27°C. Wind 28-35 Kn aus NW gegen Mittag aus SW bis SE 10-15 Kn , Seegang 1-2 Barometer 1007 mbar. | |||||||||||||||||
| 10:20 Uhr | Nach einem ausgiebigen Frühstück lösen wir uns von der Boje und starten zum Rückweg nach Sharm El Sheikh, um uns dort wieder die Notwendigen Segelgenehmigungen zu holen, dass wir nach Hurghada zurück dürfen. | |||||||||||||||||
| Zuerst geht es unter mitlaufender Maschine und Genua mit langsamer Fahrt aus dem Riff. Kurs 210° | ||||||||||||||||||
| 12:00 Uhr | Wir sind kaum aus dem Riffbereich, müssen wir die Genua bergen, da der Wind auf SW dreht unter Motor geht es mit Kurs 210° weiter. | 3427 sm | ||||||||||||||||
| 13:00 Uhr | Da unser Kammaramann die Ylpe gerne unter Segel filmen möchte und keine allzu große Welle ist, wird unser UEli (Kammaramann) inkl. Equipment zusammen mit Luiciano ins Dingi. Der Rest der Crew muss nun als Statisten herhalten, das heißt nachdem Ueli mit seinem Steuerman seine Position eingenommen hat, Segelsetzen mit Kurs auf die beiden, da der Wind mit gerade 8-10 Kn aus SE haucht, ist es für uns die größere Arbeit dafür zu sorgen dass die schweren Segel richtig stehen und nicht einfallen. Gegen Ende der Filmaktivitäten frischt der Wind sogar ein klein wenig auf, so dass Sie fast mühe hatten, mit dem kleinen Johnson uns wieder einzuholen, um an Bord zu gehen. | 3 sm |
3430 sm | |||||||||||||||
| Da der Wind auf SW drehte mit 10-12 Kn können wir die restliche Streck weiterhin mit gemütlicher Fahrt von 3 Kn Sharm El Sheikh entgegen, bis in die Hafenbucht. | ||||||||||||||||||
| 13:40 Uhr | Wir legen in Sharm El Sheikh neben der Italien-Navy wieder mit Buganker und Heckleine an. Ich(Skip) suche meinen Agenten um bescheid zu geben, dass wir nach Hurghada zurück wollen. |
8 sm |
3438 sm | |||||||||||||||
| 26.3.2001 Montag |
Wetter: Wolkenlos, Frühtemp. 25° C später bis 30°C sehr schwül. Wind 2-8 Kn aus NE , Seegang 0, Barometer 1007 mbar. | |||||||||||||||||
| Nach längern warten und zusätzlichen abklappern diverser Behörden, erhalte wir gegen Mittag die Segelgenehmigungen von meinem Agenten Sharm El Sheikh zu verlassen um nach Hurghada zu Segeln. Inkl. der Abschlussrechnung für den Aufendhalt hier in der Sharm El Scheikh Gegend Auch diesmal, kurz bevor wir Ablegen wollen, kommt einer von den Hafenbehörden und will noch ein zusätzliches Formular, das scheinbar von meinen Agenten nicht ausgefüllt werden konnte, erledigt wissen, bevor wir aus seinem Einflussbereich entschwinden, mit Namen: Declaration of Interior Passports Immigration and Nationality Department. | ||||||||||||||||||
| 11:30 Uhr | Wir legen ab diesmal ohne uns, in der dort ausgelegten Muhringkette, verfangen zu haben. | |||||||||||||||||
| Wir müssen unter Motor fahren da praktisch kein Wind weht. Die Schweizer Segeljacht auf dem Riffs Ras Mohammed, die nach letzten Informationen vom Hafenmeister und des Agenten, der Ihn betreut hatte, auf grund eines Motorproblems mit anschließender Fehlnavigation, ist in der Zwischenzeit ziemlich angenagt von Wind und Welle (angeblich hat er den dort befindlichen Leuchtturm mit seiner Position falsch eingeschätzt und ist dadurch auf das Riff aufgelaufen). Die Schweizer Nationale ist in der Zwischenzeit auch eingeholt worden. Ich selbst bin froh das mir bisher diese Erfahrung erspart blieb. | ||||||||||||||||||
| Wir selbst Steuern unseren heutigen Ankerplatz nahe Bacon Riff an, an den wir uns Vorsichtig mittels Yeoman und Sichtnavigation zum ende hin, heran tasten, da kein Wind geht und die Sonne vor uns ist, sind die Riffe nur sehr schwer oder überhaupt nicht zu sehen. | ||||||||||||||||||
| 17:20 Uhr | Anker fällt auf 4m tiefe bei Pos. N27°43`E34°07,1`kurz vor Sonnenuntergang. Baden ist angesagt mit anschließendem Abend essen. Nicht ohne vorher wieder den schönen Sonnenuntergang zu genießen. | 15 sm | 3453 sm | |||||||||||||||
| 27.3.2001 Dienstag |
Wetter: Wolkenlos, Frühtemp. 23° C später bis 26°C. Wind 5-8Kn aus NE, Seegang 0, Barometer 1007 mbar. | |||||||||||||||||
| 09:15 Uhr | Anker auf, wir müssen unter Motor weiter, Richtung Riff Umm Usk, wo wir hoffen bei dem extrem Windstillen Tag ohne Seegang, die Einfahrt des Riff zu finden, um dort Übernachten zu können. Die Überfahrt verläuft ereignislos nicht ein Fisch beißt an der nachgeschleppten Angel an. Es ist Sonnenbaden angesagt und es heißt nur Acht zu geben, das man sich keinen Sonnenbrand holt. | |||||||||||||||||
| 15:10 Uhr | Anker fällt bei 5m Wassertiefe Irgend wo vor der Riffeinfahrt Pos. N27°34,9 E33°52,4`. Trotz intensiver suche danach habe ich auf grund der extrem glatten Wasseroberfläche die Einfahrt nicht gefunden und so blieb nichts anders übrig als außerhalb des Riffs zu Ankern. Man muß wissen, das bei diesen Riffs, oft nicht ein einziger Felsen über der Wasseroberfläche liegt, und liegt man dann vor Anker scheint es so, als ob man mitten im Meer seinen Anker fallen gelassen hat. Trotzdem liegt man sehr sicher im Riff und die Wellen die außerhalb oft bis zu 3-4m sein können, sind hier nicht mehr zu spüren. Am späten Nachmittag schleichen sich noch 2 Taucherboote an das Riff heran auch sie haben Probleme den Platz zu finden. | 23 sm | 3476 sm | |||||||||||||||
| Es wird zuerst gebadet und die nähere Riffumgebung abgeschnorchelt. Dann macht sich die Crew mit dem Dingi auf, das innere Riff aufzusuchen, um dort zu Schnorcheln. Es wird bei dieser Gelegenheit auch ein kleiner schwatz mit einem Wasserbeduinen gemacht, der hier im inneren Teil des Riffes mit seinem kleinem Fischerboot vor Anker liegt. Bei der Retourfahrt ist auch dann die Delphinfamilie zu sehen die hier im Riff Ihren Übernachtungsplatz hat. | ||||||||||||||||||
| 28.3.2001 Mittwoch |
Wetter: Wolkenlos, Frühtemp. 23° C später bis 27°C. Wind 6-12Kn aus NW-NE, Seegang 1, Barometer 1007 mbar. | |||||||||||||||||
| Am morgen kommt etwas Wind auf und so kann man jetzt erkennen wo die Einfahrt ins Riff ist, wir standen praktisch davor, doch uns hilft das jetzt nicht mehr weiter, wir müssen weiter zu unseren Endpunkt, morgen müssen Ueli, Luiciano und Christian nach Hause. | ||||||||||||||||||
| 10:00 Uhr | Anker auf, kurz danach sehen wir die Delphinfamilie aus dem Riff herausschwimmen, wir versuchen noch in Ihre nähe zu kommen, was aber nicht klappt und so setzten wir die Segel Gros und Genua und gehen bei leichten achterlichen Wind auf Kurs 210° nach El Guana. | |||||||||||||||||
| 13:10 Uhr | Wir machen auf der Pos N27°29` E33°47`, gleich nach der Flaschenpost-Durchfahrt Stop zum Baden es ist noch zu früh um jetzt schon in die Marina Einzufahren. Wir erwischen es gut und könne so nochmals die herrlichen Unterwasser Riffs bestaunen. | 7 sm | 3483 sm | |||||||||||||||
| 14:15 Uhr | Anker auf für die letzten Meilen. Da der Wind eingeschlafen ist, müssen wir die letzten Seemeilen unter Motor zurück legen. | |||||||||||||||||
| 16:15 Uhr | Festmachen an Boje mit Heckleinen in der schönen Marina Abu Tig | 7 sm | 3490 sm | |||||||||||||||
| Wir werden dort vom Marine Manager Philip A. Jones herzlich Willkommen geheißen und er hilft uns bei dem Anlegemanöver die Vorleine an der Boje festzumachen. Man kann diese Marine nur wärmstens weiter Empfehlen. Philip mit seiner Sekretärin Roberta tun Ihr bestes, dass man sich hier wohl fühlt. Auch der Tagespreis für Segeljachten bis zu 18m ist sehr günstig mit 15$ inkl. Strom und Wasseranschluss, selbst einen Internet Anschluß stellt er zur Verfügung in der man mit seinem eigenem Laptop oder dem dortigen PC seine Emails abrufen oder versenden kann. Ich war auf alle Fälle begeistert und viele Marinas in Europa sollten sich dies als Beispiel nehmen bezüglich Service und Freundlichkeit. | ||||||||||||||||||
| Die Zeit reicht auch noch um einen 15 min Rundflug mit dem Ultralightflieger zu machen. Die Begeisterung war groß diese herrliche Riffumgebung auch von oben sehen zu können. | ||||||||||||||||||
| Das auch hier von der Coastguarde die Papier (Segelpermission) sollte einen nicht sonderlich stören, dies ist hier in Ägypten überall so. Aber auch da ist Phil sehr hilfsbereit, er sammelt die Pässe ein inkl. einer Crewliste mit der jeweils gültigen Segelpermission den rest macht er dann schon. Siehe auch hier. | ||||||||||||||||||
| Am Abend gehen wir gemeinsam nach Abu Tig (es besteht ein 20min Shuttle Dienst), um dort gemeinschaftlich nochmals Abend zuessen. Hier lassen wir den schönen gemeinsamen Törn bei einem Abschluss-Bier mit Schischa ausklingen. | ||||||||||||||||||
| 29.3.2001 Donnerstag |
Wetter: Wolkenlos, Frühtemp. 23° C später bis 30°C. Wind keiner, Barometer 1007 mbar. | |||||||||||||||||
| Gegen 10:00 Uhr werden Ueli, Luiciano und Christian von Achmet mit dem Bus abgeholt. Margit und ich fahren auch mit nach Hurghada. Margit bis zum Flughafen um sich dort zu verabschieden und ich Skip mit den Papieren zum Hafen, um dem dortigen Agenten meine Papiere abzuliefern damit er die notwendigen Formalitäten für die Ankunft hier in Hurghada erledigen kann. Hier muss jede Behörde wissen wo man umgeht mit seiner Yacht. | ||||||||||||||||||
| 30.3.2001 Freitag |
Wetter: Wolkenlos, Frühtemp. 23° C später bis 30°C. Wind keiner, Barometer 1007 mbar. | |||||||||||||||||
| Heute ist der Abreise Tag von Margit, auch Sie wird gegen 12:00 Uhr von Achmet abgeholt. Da heute Abend meine Familie für 3 Wochen kommt, fahre ich mit bis nach Hurghada. Alles in allem waren es schöne harmonische 2 Wochen, vielleicht nur etwas zu wenig Wind zum Segeln. | ||||||||||||||||||
| Zurückgelegte Strecke | SM 160 | |||||||||||||||||
| Gesamte zurückgelegte Strecke bisher - | SM 3979 | |||||||||||||||||
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Letzte Aktualisierung der Seite:12.12.01
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